Login
Alle Treffer anzeigen
Dieses Fenster schließen

Bundeskabinett beschließt Präventionsgesetz

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz) beschlossen. Die Regierung will damit die Gesundheitsförderung „in jedem Lebensalter und in allen Lebensbereichen“ verbessern. Nach dem Entwurf sollen betriebliche Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz enger miteinander verknüpft werden, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen. Bei Früherkennungsuntersuchungen sollen individuelle Belastungen und Risikofaktoren, die zu einer Krankheit führen können, stärker berücksichtigt werden.

Die Krankenkassen sollen für diese Maßnahmen künftig deutlich mehr investieren können. Dazu soll der derzeitige Ausgabenrichtwert von 3,09 Euro auf 7 Euro angehoben werden, womit die Krankenkassen künftig jährlich rund 490 Millionen Euro in Leistungen für die Gesundheitsförderung und Prävention investieren können.  Zusätzlich stehen den Pflegekassen rund 21 Millionen Euro für die Unterstützung gesundheitsförderlicher Verhältnisse in den Pflegeeinrichtungen zur Verfügung.

Download des Gesetzentwurfs von der Homepage des Ministeriums für Gesundheit