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Verbände einigen sich auf neue Preisberechnung für Rezepturen

Der GKV-Spitzenverband hat sich laut einer Pressemitteilung mit dem Deutschen Apothekerverband auf eine neue Vereinbarung über die Preisberechnung beim Zubereiten von parenteralen Lösungen – insbesondere Zytostatika-Lösungen – verständigt. Die neuen Preise sollen dank Informationen aus Abfragen bei Apotheken und pharmazeutischen Herstellern die tatsächlichen Marktpreise besser abbilden. Schon ab dem 1. September 2014 erhalten Apotheker danach unter anderem für das Zubereiten von speziellen Zytostatika-Lösungen einen etwas höheren Arbeitspreis. Zusammen mit dem Wegfall eines Abschlags für Arzneimittel ohne therapeutische Alternative summiert sich der finanzielle Vorteil der Apotheker nach Berechnungen des GKV-Spitzenverbandes auf rund zwölf Millionen Euro. Im Gegenzug stimmten die Apotheker zu, den Abschlag zugunsten der Krankenkassen für alle generischen Zytostatika von bisher 25 auf 30 Prozent zu erhöhen. Für die gesetzlichen Krankenkassen sind laut der Mitteilung Einsparungen von mindestens 65 Millionen Euro realistisch.